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Brücke macht Platz für Neues: Rückbau an der Luxemburger Straße hat begonnen
Seit gestern wird sie Stück für Stück abgetragen: die Fußgängerbrücke zwischen dem Landgericht und den Chemischen Instituten der Uni. Das Bauwerk aus den 70er Jahren entsprach längst nicht mehr den heutigen Anforderungen – weder in Sachen Barrierefreiheit noch im Hinblick auf moderne Stadtplanung.
Der Rückbau ist Teil der umfangreichen Arbeiten rund um den Neubau der Chemie-Fakultät. Bereits 2024 wurde die Rampe auf der Institutsseite entfernt, nun folgt der vollständige Abbruch der Brücke. Bis Donnerstag, 12. Februar, wird rund um die Uhr gearbeitet – tagsüber wird geschnitten, nachts werden die Brückenteile abgehoben.
Die Maßnahme bringt auch Einschränkungen für den Verkehr mit sich: Auf der Luxemburger Straße sind die jeweils gleisnahen Fahrspuren stadteinwärts und stadtauswärts auf etwa 100 Metern gesperrt. Auch die Linksabbiegerspur unter der Brücke ist betroffen. Umleitungen sind eingerichtet und ausgeschildert.
Nach Abschluss der Arbeiten plant die Stadt Köln einen barrierefreien, ebenerdigen Übergang an gleicher Stelle – ein echter Fortschritt für die Mobilität im Quartier.
Mit dem neuen Chemiekomplex entsteht nicht nur ein funktionaler Neubau, sondern ein Ort mit Signalwirkung: modern, nachhaltig und klimafreundlich. Für das Viertel bedeutet das kurzfristig Geduld, langfristig jedoch mehr Sicherheit, Zugänglichkeit und ein aufgewertetes Stadtbild.
01.2026 // Redaktion: Ralf Martens, Fotos: Dorothee Mennicken





