Unter­kunft für Geflüch­tete in der Niko­laus­straße wird über­ra­schend geschlossen

Ende März wird die Unter­kunft für geflüch­tete Men­schen in der Sülzer Niko­laus­straße end­gültig geschlossen. Die Stadt Köln konnte den Pacht­ver­trag für das Grund­stück mit der Anto­niter-Sied­lungs­ge­sell­schaft nicht mehr ver­län­gern. Ab April werden die Con­tainer ver­mut­lich abge­baut, dann soll dort ein Schul­erwei­te­rungs­ge­bäude ent­stehen.

Die Nach­richt hat sowohl die Geflüch­teten als auch die Unterstützer*innen der Will­kom­mens­in­itia­tive „hallo in sülz“ über­rascht. Etwa 30 Frauen und Kinder aus sechs ver­schie­denen Län­dern, bei­spiels­weise aus Ghana und der Ukraine, werden nun auf andere Unter­künfte ver­teilt.

„Das ist eine schwie­rige Situa­tion für die Geflüch­teten, die seit 2023 dort wohnen“, sagt Ange­lika Wuttke, Spre­cherin von „hallo in sülz“. „Die Kinder müssen die Schulen und Kitas im Stadt­teil ver­lassen und die Frauen die Umge­bung, in der sie sich jetzt aus­kennen und Unter­stüt­zung durch ehren­amt­liche Helfer*innen erhalten.“

Des­halb bittet die Will­kom­mens­in­itia­tive die Men­schen in Sülz und Klet­ten­berg, noch einmal zu über­legen, ob es nicht doch die eine oder andere Woh­nung für eine oder meh­rere Mütter mit Kin­dern gibt. Sollte das der Fall sein, bittet hallo in sülz darum, sich unter der Adresse info@halloinsuelz.de zu melden.

02.2026 // Redak­tion: Doro­thee Men­ni­cken, Foto: Ange­lika Wuttke

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