Wenn plötz­lich Pflege nötig wird – und man nicht weiß, wo man anfangen soll

Es pas­siert mitten im Leben. Ein*e Angehörige*r kommt aus dem Kran­ken­haus zurück. Nach einem Sturz. Nach einer Krank­heit. Und plötz­lich ist klar: Allein geht es nicht mehr.

Für viele Fami­lien in Sülz und Klet­ten­berg beginnt dann eine Zeit voller Sorgen. Und voller Fragen:
Wie soll das jetzte wei­ter­gehen?
Was ist jetzt wichtig?
Wer hilft weiter?
Und wie orga­ni­siert man Pflege, ohne selbst zu ver­lieren?

Monika Kend­ziora kennt solche Situa­tionen nur zu gut. Als Chefin des ambu­laten Pfle­ge­dienstes ALT & JUNG erlebt sie immer wieder, wie ange­spannt die ersten Tage nach einem Kran­ken­haus­auf­ent­halt sind: Der Küchen­tisch ist noch nicht abge­räumt, das Handy klin­gelt schon zum dritten Mal. Daneben liegt der Ent­las­sungs­brief –  voller Begriffe, die man kaum ver­steht. „Wir melden uns“, hieß es im Kran­ken­haus. Aber wann? Und bei wem eigent­lich zuerst? In sol­chen Momenten merken viele Ange­hö­rige: Jetzt braucht es Hilfe. Und Ori­en­tie­rung.

Nie­mand ist darauf vor­be­reitet
„Pflege trifft die meisten unvor­be­reitet“, sagt das Team von ALT & JUNG. „Und genau des­halb brau­chen Ange­hö­rige in dieser Phase vor allem eines: Ori­en­tie­rung.“

Die ersten Tage sind oft chao­tisch. Man möchte funk­tio­nieren. Alles richtig machen. Und fühlt sich trotzdem über­for­dert. Zwi­schen Pfle­ge­grad, Anträgen, Zeit­druck und Emo­tionen bleibt kaum Raum zum Durch­atmen.

Eine Check­liste, die ent­lastet
Damit Ange­hö­rige in dieser Situa­tion nicht allein bleiben, hat ALT & JUNG eine Check­liste für die ersten Schritte bei plötz­li­chem Pfle­ge­be­darf ent­wi­ckelt. Sie zeigt klar und ver­ständ­lich:
– was jetzt wichtig ist,
– welche Schritte sinn­voll sind,
– und wo man Unter­stüt­zung findet.

Keine langen Texte. Kein Fach­jargon. Son­dern prak­ti­sche Ori­en­tie­rung – Schritt für Schritt.

Pflege beginnt im Veedel
ALT & JUNG ist tief im Viertel ver­wur­zelt. Man kennt die Wege. Die Häuser. Die Men­schen.
Hier geht es nicht nur um Pfle­ge­leis­tungen, son­dern um Beglei­tung. Um Gespräche. Um das gute Gefühl, nicht allein zu sein.

Nach­hal­tige Pflege heißt für ALT & JUNG auch: Zeit nehmen. Zuhören. Und Ver­ant­wor­tung über­nehmen – für die Men­schen und für das soziale Leben im Stadt­teil.

Unser wich­tigster Rat
Reden Sie dar­über. Holen Sie sich Unter­stüt­zung vor Ort. Und gehen Sie einen Schritt nach dem anderen.

Die Check­liste „Plötz­lich Pfle­ge­fall – was jetzt?“ steht kos­tenlos als PDF zum Down­load bereit:
https://altundjungkoeln.de/checkliste-ploetzlich-pflegefall-was-jetzt

www.altundjungkoeln.de
03.2026 // Redak­tion: Susanne Völler, Fotos: ALT & JUNG

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