Helfende Hände für den Rosengarten

Mittwochs und donnerstags trifft sich das Rosengarten-Team regelmäßig im Klettenbergpark. „Wenn wir die Beete nicht pflegen würden, müsste die Stadt den beliebten Garten auflösen“, erklärt uns Wolfgang Knauber von der Initiative. „Wir suchen immer nach Helfer*innen, die keine Vorbildung benötigen, sondern allein Freude an Gartenarbeit haben.“

An diesem Mittwoch, dem 27. Mai, treffen sich neun Aktive, um nach viel Regen dem vielen Unkraut auf den Beeten den Kampf anzusagen. Zudem schneiden die freiwilligen Gärtner*innen verblühte Rosen ab, damit sich neue Knospen bilden. Fünf von ihnen kommen von der Stadt Köln, die ihren Mitarbeitenden zwei Tage für soziale Projekte freigibt, sogenannte Social Days. Vielleicht mag sich ein anderes Unternehmen dieser positiven Initiative anschließen.
In diesem Jahr wurden im Auftrag des Grünflächenamts vier Beete neu angepflanzt, die besonders gehegt werden wollen. Noch sind die Pflänzchen zart. Die Mittel dafür hatte der Stadtbezirk Lindenthal bereitgestellt.

Wer Interesse hat, sich ab und zu oder auch regelmäßig einzubringen, kann mittwochs von 15 bis 17 Uhr vorbeischauen. Wolfgang Knauber und die anderen Aktiven treffen sich am Bauwagen und erklären gern, was über das Jahr zu tun ist. Außer guter Laune ist nichts mitzubringen, denn die Initiative hat Werkzeug und Handschuhe im Bauwagen. Und nicht zuletzt noch ein Tipp von Wolfgang Knauber: „Gartenarbeit ist wohltuend und trägt genauso wie Fitnesstraining zur Gesunderhaltung bei. Hier kann ich die schöne Pflege von Rosen mit meinem Wunsch nach einem aktiven Leben verbinden.“

Über die Website der Stadt Köln ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail möglich; die organisatorische Abwicklung läuft über die E-Mail-Adresse der Familien-Gesellschaft DreimolvunHätze e.V.

www.dreimolvunhaetze.de
06.2026 // Redaktion: Hanka Meves-Fricke, Fotos: Sonja Hoffmann

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